Rattenfängerstadt Hameln

Die Rattenfängerstadt Hameln

Hameln ist eine große selbständige Stadt in Niedersachsen. Die Kreisstadt des Landkreises Hameln-Pyrmont liegt an der Weser und ist vor allem bekannt durch die Sage vom Rattenfänger von Hameln, die auf eine Überlieferung als Sage aus dem Jahre 1284 datiert.

Lage
Hameln liegt südwestlich von Hannover etwa auf halber Luftlinie zwischen Herford im Westen und Hildesheim im Osten. Die Stadt befindet sich im Zentrum des Naturparks Weserbergland Schaumburg-Hameln und ist jeweils von Teilen des Weserberglands im Westen beziehungsweise Leineberglands im Osten umgeben. Hameln wird von einem Abschnitt der Oberweser durchflossen, in die im Stadtgebiet die Hamel (von Osten) und die Humme (von Westen) einmünden. Direkt westlich der auf 68 m ü. NN gelegenen Stadt erhebt sich der Berg Klüt (258 m ü. NN), auf dem heutzutage der Klütturm (Aussichtsturm) und das Klüthaus (Restaurant) stehen.

Rattenfänger
Weltweite Bekanntheit erlangte Hameln durch die Rattenfängersage, die auf dem Auszug der „Hämelschen Kinder“ im Jahre 1284 beruht. Als historischer Hintergrund ist anzunehmen, dass es Hamelner Jung–Bürger gewesen sind, die von adligen Territorialherren oder Lokatoren zur Ostkolonisation angeworben wurden. Daraus entwickelte sich später die Rattenfängersage. Die Datierung auf dieses Jahr 1284 geht auf das Spätmittelalter zurück. Der älteste Bericht hierzu stammt aus der Zeit zwischen den Jahren 1430 und 1450. Noch heute bezeichnet sich die Stadt Hameln offiziell als Rattenfängerstadt Hameln. Mit dem Rattenfänger als Symbolfigur ist Hameln auch Teil der Deutschen Märchenstraße. (Quelle: Wikipedia)

Bilder von Hameln

Festung
Im Jahr 1664 begann der Ausbau der Stadt zur welfischen „Haupt- und Prinzipalfestung“. Der erste Bauabschnitt der Festung galt 1684 als abgeschlossen. 1664 bis 1668 wurde die Stadt mit sternförmigen Bastionen umgeben. Im Jahr 1690 wurden durch herzogliches Privileg in Hameln Flüchtlinge (Refugiés) aus Frankreich (Hugenotten) angesiedelt. 1734 wurde auf dem Werder bei Hameln die erste in staatlicher Regie errichtete Weserschleuse in Betrieb genommen, die den Schiffern bei der Überwindung des berüchtigten „Hamelner Loches“ half.

Nach dem Tod von König Georg II. von Großbritannien-Hannover 1760 wurde noch während des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) unter seinem Nachfolger König Georg III. die Festung Hameln durch Festungsbauten auf dem Berg Klüt verstärkt. Das Fort I (Fort George) wurde von 1760 bis 1763 errichtet. 1774 bis 1784 wurden auf dem Klüt zwei weitere Forts angelegt: Fort II (Fort Wilhelm) und Fort III. Damit wurde Hameln zum uneinnehmbaren Gibraltar des Nordens, der stärksten Festung des damaligen Kurfürstentums Hannover. Während der napoleonischen Zeit und unter wechselnden französischen und preußischen Besatzungen wurde 1806 am Fuße des Klüts Fort IV (Fort Luise) errichtet.

Nach der Schlacht bei Jena kapitulierte Hameln am 20. November 1806 unter General Le Coq kampflos vor den zahlenmäßig unterlegenen Franzosen des Generals Savary.[4] Die von Napoléon 1808 durchgeführte Schleifung der Befestigung (bis auf zwei Stadttürme) schuf die Voraussetzung für eine weitere Ausdehnung der Stadt. Aus den Steinen des ehemaligen Fort George entstand 1843 ein, zunächst Georgsturm genannter Aussichtsturm (1887 aufgestockt), der heute unter dem Namen Klütturm ein beliebtes Ausflugsziel ist.

Hameln ab 1948
Da die Stadt von kriegerischer Zerstörung bis auf wenige Ausnahmen größtenteils verschont geblieben war, siedelten sich ab Ende der 1940er Jahre größere Betriebe, die ihren ehemaligen Standort verloren hatten, in Hameln an (z. B. 1947 BHW auf dem Gelände der DOMAG). Auch die Bevölkerungszahl wuchs aufgrund der Aufnahme von Flüchtlingen bis zum Jahr 1950 auf über 51.000 Personen an, wobei die meisten Heimatvertriebenen aus Schlesien stammten. Dem kulturellen Aufschwung wurde mit der Eröffnung des Theaters im Jahre 1953 Rechnung getragen.

Ende der 1960er Jahre begann in Hameln die Altstadtsanierung, die das Stadtbild maßgeblich verändert und Jahrzehnte in Anspruch genommen hat. Es wurden in der Innenstadt Fußgängerzonen eingerichtet und zur Verbesserung der Verkehrssituation eine zweite Weserbrücke errichtet.[7]

In Hameln befand sich während des Kalten Krieges ein großer Stützpunkt der britischen Rheinarmee. Seit 1971 war das 28. britische Pionierregiment mit 846 Soldaten und 500 Zivilangestellten in der 1938 erbauten Linsingenkaserne stationiert, dazu lebten noch etwa 1400 Familienangehörige in der Stadt. Bis 2001 waren zudem britische Einheiten in der 1898 erbauten Scharnhorstkaserne stationiert. Im Zuge der Konvertierung von Militäranlagen in Wohnanlagen entstand dort ein Wohngebiet, teilweise in denkmal- und ensemblegeschützten ehemaligen Militärbauten.

Am 1. Januar 1973 wurde Hameln im Zuge der Gebietsreform in den Landkreis Hameln-Pyrmont eingegliedert. Bis zur Auflösung der Regierungsbezirke in Niedersachsen am 31. Dezember 2004 gehörte Hameln dem Regierungsbezirk Hannover an. (Quelle: Wikipedia)

Kontakt

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Hameln an der Weser

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